Kupweteka kwa kubadwa kwa chilengedwe chatsopano
Als unser langersehnter Sohn endlich das Licht der Welt erblickte, entwich mir ein Freudenschrei: «Er kommt! Er kommt!» Im Rückblick empfinde ich diese Formulierung als eine ungewohnte Art, ein so wunderbares Ereignis zu schildern. Neun Monate lang trug seine Mutter in sich das heranwachsende Leben. Wirklich geboren wurde er erst in dem Moment, in dem er sich von ihrem Körper löste und in diese Welt trat. Meine Frau Karen und ich sehnten uns danach, eine Familie zu bilden und Kinder zu bekommen. Dieser Wunsch spiegelt auf menschliche Weise den erhabenen Plan Gottes wider. Vater, Sohn und Heiliger Geist haben einen Traum, der in den Worten zum Ausdruck kommt: «Lasset uns Menschen machen» (1. Mose 1,26). Es ist der Traum von einer Schöpfung, an deren Leben der dreieinige Gott vollkommen Anteil nimmt.
Kukwaniritsidwa kwa maloto athu a m'banja kunayamba pamene tinali ndi miyezi isanu ndi inayi, tili mluza m'mimba. Ndikamawerenga Baibulo, ndimaona kuti chilengedwe cha Mulungu chimadutsa mu gawo lofanana. Pali nthawi zachisangalalo ndi nthawi za misozi. Pali nthawi ya ululu waukulu wobereka ndi kulira, kutsatiridwa ndi chisangalalo chomwe chimaphimba malingaliro onse akale. Mulungu anakhala zaka mamiliyoni ambiri akukonzekeretsa mimba ya chilengedwe chake chatsopano. Iye mwini analowa m'malo amenewo ndipo pambuyo pake anachokamo monga woyamba kubadwa wa pangano latsopano.
Im Zentrum der Menschheitsgeschichte steht ein junges jüdisches Mädchen, Maria, versunken im Gebet. Von ihren Lippen kamen die Worte: «Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr» (Lk 1,38). Von da an lebte sie in der Erwartung der Ankunft des Herrn. «Er kommt! Er kommt!»
Der entscheidende Zeitpunkt der Geburt Jesu stand unmittelbar bevor: «Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan» (Gal 4,4).
Der anstrengendste Abschnitt einer Geburt ist der Moment, in dem sich der Kopf des Kindes durch den Geburtskanal schiebt. Wenn der Kopf zu erscheinen beginnt, spricht man im Englischen von «Crowning» (dt. die Krönung). Die Wehen halten an: «Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. Das alles aber ist der Anfang der Wehen» (Mt 24,7-8).
Der Mutterschoss der alten Schöpfung erlitt eine schwere Infektion, die Sünde, was zum Tod führte. Das Ziel des dreieinigen Gottes blieb ungebrochen. Vater, Sohn und Heiliger Geist setzten ihr Werk in einer neuen Schöpfung fort. Indem wir Gott vertrauen, werden wir Teil dieser neuen Schöpfung: «Und er (Jesus) ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, auf dass er in allem der Erste sei» (Kol 1,18).
Die Auferstehung Jesu von den Toten hat uns jetzt schon zu einer neuen Geburt in eine lebendige Hoffnung geführt: «Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner grossen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten» (1. Petr 1,3).
Jesus Christus, unser Haupt und Erstgeborener, ist als Erster aus dem Tod zum ewigen Leben auferstanden. Er bleibt nicht der Einzige: «Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. Wenn aber Christus, euer Leben, offenbar wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit» (Kol 3,3–4). Der Menschensohn ist gekommen! Komm, Jesus Christus!
ndi John Stonecypher