Chisomo cha Mulungu

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Chisomo cha Mulungu ndi chisomo chosayenera chimene Mulungu ali wokonzeka kupatsa zolengedwa zonse. M’lingaliro lalikulu koposa, chisomo cha Mulungu chimasonyezedwa m’ntchito iriyonse ya kudzionetsera kwa umulungu. Chifukwa cha chisomo munthu ndi cosmos lonse awomboledwa ku uchimo ndi imfa kudzera mwa Yesu Khristu, ndipo chifukwa chisomo munthu amapeza mphamvu kudziwa ndi kukonda Mulungu ndi Yesu Khristu ndi kulowa mu chimwemwe cha chipulumutso chamuyaya mu Ufumu wa Mulungu. (Akolose 1,20; 1. Johannes 2,1-2; Aroma 8,19-21; 3,24; 5,2.15-17.21; Yohane 1,12; Aefeso 2,8-9; Tito 3,7)

chisomo

»Denn wenn die Gerechtigkeit durch das Gesetz kommt, so ist Christus vergeblich gestorben» so schrieb Paulus in Galater 2,21. Die einzige Alternative, so sagt er im selben Vers, ist «die Gnade Gottes». Wir werden aus Gnade errettet, nicht durch das Halten des Gesetzes.

Dies sind Alternativen, die nicht kombiniert werden können. Wir werden nicht aus Gnade plus Werke, sondern allein aus [durch] Gnade errettet. Paulus macht deutlich, dass wir uns für das Eine oder das Andere entscheiden müssen. Beides zu wählen ist keine Option (Römer 11,6). «Denn wenn das Erbe durch das Gesetz erworben würde, so würde es nicht durch Verheissung gegeben; Gott aber hat es Abraham durch Verheissung frei geschenkt (Galater 3,18). Das Heil hängt nicht vom Gesetz, sondern von Gottes Gnade ab.

«Denn nur, wenn ein Gesetz gegeben wäre, das lebendig machen könnte, käme die Gerechtigkeit wirklich aus dem Gesetz» (V. 21). Wenn es ein irgendeinen Weg gegeben hätte, durch das Halten von Geboten ewiges Leben zu erlangen, dann hätte Gott uns durch das Gesetz gerettet. Aber das war nicht möglich. Das Gesetz kann niemanden retten.

Gott möchte, dass wir gutes Benehmen haben. Er möchte, dass wir andere lieben und dadurch das Gesetz erfüllen. Aber er möchte nicht, dass wir denken, dass unsere Werke jemals ein Grund für unser Heil sind. Seine Bereitstellung der Gnade beinhaltet, dass er immer gewusst hat, dass wir niemals «gut genug» sein würden, trotz unserer höchsten Anstrengungen. Wenn unsere Werke zum Heil beitrügen, dann hätten wir etwas, womit wir uns rühmen könnten. Aber Gott hat seinen Erlösungsplan so konzipiert, dass wir kein Verdienst für unsere Rettung beanspruchen können (Epheser 2,8-9). Wir können niemals den Anspruch erheben, etwas zu verdienen. Wir können niemals behaupten, dass Gott uns etwas schuldet.

Izi zimakhudza maziko a chikhulupiriro chachikhristu ndikupanga chikhristu kukhala chapadera. Zipembedzo zina zimati anthu amatha kuchita zabwino ngati atayesetsa mwakhama. Chikhristu chimati sitingakhale abwino mokwanira. Tikufuna chisomo.

Sitidzakwanitsa patokha, chifukwa chake zipembedzo zina sizidzakhala zokwanira. Njira yokhayo yopulumutsidwira ndi chisomo cha Mulungu. Sitingakhale oyenera kukhala ndi moyo kwamuyaya, ndiye njira yokhayo yomwe tingakhalire ndi moyo wosatha ndi kuti Mulungu atipatse zomwe sitiyenera kulandira. Izi ndi zomwe Paulo akupeza pamene amagwiritsa ntchito mawu oti chisomo. Chipulumutso ndi mphatso yochokera kwa Mulungu, chinthu chomwe sitingakhale nacho - ngakhale posunga malamulo kwa zaka zikwi zambiri.

Yesu ndi chisomo

«Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben» schreibt Johannes, und fährt fort: «Die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus gekommen» (Johannes 1,17). Johannes sah einen Kontrast zwischen Gesetz und Gnade, zwischen dem, was wir tun, und was uns geschenkt wird.

Dennoch benutzte Jesus nicht das Wort Gnade. Aber sein ganzes Leben war ein Beispiel der Gnade und seine Gleichnisse illustrieren Gnade. Er benutzte manchmal das Wort Barmherzigkeit, um zu beschreiben, was Gott uns gibt. «Selig sind die Barmherzigen», sagte er, «denn sie werden Barmherzigkeit erlangen» (Matthäus 5,7). Mit dieser Aussage deutete er an, dass wir alle Barmherzigkeit benötigen. Und er erwähnte, dass wir in dieser Hinsicht wie Gott sein sollten. Wenn wir Gnade schätzen, werden wir auch anderen Menschen Gnade erweisen.

Später, als Jesus gefragt wurde, warum er mit notorischen Sündern Umgang pflegte, sagte er zum Volk: «Geht aber hin und lernt, was das heisst: Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer» (Matthäus 9,13, ein Zitat aus Hosea 6,6). Gott ist mehr daran gelegen, dass wir Barmherzigkeit zeigen, statt im Halten der Gebote Perfektionisten zu sein.

Sitikufuna kuti anthu achimwe. Koma popeza kulakwa sikungapeweke, chifundo ndichofunikira. Izi zimakhudzanso ubale wathu wina ndi mnzake komanso ubale wathu ndi Mulungu. Mulungu amafuna kuti tizindikire kufunika kwa chifundo komanso kuchitira chifundo anthu ena. Yesu adapereka chitsanzo cha izi pamene adadya ndi amisonkho ndipo adalankhula ndi ochimwa - adawonetsa kudzera mu machitidwe ake kuti Mulungu akufuna kuyanjana ndi tonsefe. Anasenza machimo athu onse ndikutikhululukira kuti tikhale ndi chiyanjano ichi.

Jesus erzählte ein Gleichnis von zwei Schuldnern, einer, der eine enorme Summe schuldete, und der andere, der einen viel geringeren Betrag schuldig war. Der Meister vergab dem Knecht, der ihm viel schuldete, aber dieser Knecht versagte darin, dem Mitknecht zu vergeben, der ihm weniger schuldete. Der Meister war zornig und sprach: «Hättest du dich da nicht auch erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe?» (Matthäus 18,33).

Phunziro la fanizo ili: Aliyense wa ife ayenera kudziona ngati kapolo woyamba kupatsidwa ndalama zochuluka. Tonsefe sitingakwaniritse zofunikira zamalamulo, chifukwa chake Mulungu amatichitira chifundo - ndipo amafuna kuti tiziwachitiranso chifundo. Zachidziwikire, m'malo onse achifundo komanso malamulo, zochita zathu zimaperewera pazomwe timayembekezera, chifukwa chake tiyenera kupitiriza kudalira chifundo cha Mulungu.

Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter endet mit einer Aufforderung zur Barmherzigkeit (Lukas 10,37). Der Zöllner, der um Gnade flehte, war derjenige, der vor Gott gerechtfertigt dastand (Lukas 18,13-14). Der verlorene Sohn, der sein Vermögen verschwendet hatte und dann nach Hause kam, wurde angenommen, ohne irgendetwas zu tun, um dies zu «verdienen» (Lukas 15,20). Weder die Witwe von Nain noch ihr Sohn taten irgendetwas, um eine Auferweckung zu verdienen; Jesus tat dies einfach aus Mitgefühl (Lukas 7,11-15).

Chisomo cha Ambuye wathu Yesu Khristu

Zozizwitsa za Yesu zinagwiritsidwa ntchito kukwaniritsa zosowa zakanthawi. Anthu akhadya mikate na nyama za m'madzi adadzakhalanso na njala. Mwana yemwe adakulira pamapeto pake adamwalira. Koma chisomo cha Yesu Khristu chimaperekedwa kwa ife tonse kudzera muchisomo chachikulu chaumulungu: Imfa Yake yansembe pamtanda. Mwanjira imeneyi, Yesu adadzipereka yekha chifukwa cha ife - ndi zotsatira zosatha, osati zakanthawi.

Wie Petrus sagte: «Vielmehr glauben wir, durch die Gnade des Herrn Jesus selig zu werden» (Apostelgeschichte 15,11). Das Evangelium ist eine Botschaft von Gottes Gnade (Apostelgeschichte 14,3; 20,24. 32). Wir werden aus Gnade «durch die Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist» (Römer 3,24) gerechtfertigt. Gottes Gnade wird mit dem Opfer Jesu am Kreuz in Verbindung gebracht. Jesus starb für uns, für unsere Sünden, und wir werden auf Grund dessen, was er am Kreuz tat, gerettet (V. 25). Wir haben Erlösung durch sein Blut (Epheser 1,7).

Aber Gottes Gnade geht weiter als Vergebung. Lukas berichtet uns, dass Gottes Gnade bei den Jüngern war, als sie das Evangelium predigten (Apostelgeschichte 4,33). Gott erwies ihnen Gunst, indem er ihnen die Hilfe zukommen liess, die sie nicht verdienten. Aber tun nicht menschliche Väter dasselbe? Wir geben unseren Kindern nicht nur, wenn sie nichts getan haben, um es zu verdienen, wir geben ihnen auch Geschenke, die sie nicht verdienen könnten. Das ist ein Teil der Liebe und das spiegelt die Natur Gottes wider. Gnade ist Grosszügigkeit.

Als die Gemeindemitglieder in Antiochia Paulus und Barnabas auf eine Missionsreise sandten, befahlen sie sie der Gnade Gottes an (Apostelgeschichte 14,26; 15,40). Mit anderen Worten, sie befahlen sie der Fürsorge Gottes an und vertrauten darauf, dass Gott die Reisenden versorgen und dass er ihnen geben würde, was sie benötigten. Das ist ein Teil seiner Gnade.

Auch geistliche Gaben sind ein Werk der Gnade. «Wir haben verschiedene Gaben» schreibt Paulus, «nach der Gnade, die uns gegeben ist» (Römer 12,6). «Einem jeden aber von uns ist die Gnade gegeben nach dem Mass der Gabe Christi» (Epheser 4,7). «Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes» (1. Peter 4,10).

Paulus dankte Gott für die geistlichen Gaben, mit denen er die Gläubigen reichlich ausgestattet hatte (1. Akorinto 1,4-5). Er war zuversichtlich, dass Gottes Gnade unter ihnen reichlich sein würde, und sie befähigte, in jedem guten Werk sogar noch zuzunehmen (2. Akorinto 9,8).

Mphatso iliyonse yabwino ndi mphatso yochokera kwa Mulungu, chifukwa cha chisomo osati chinthu choyenera ife. Chifukwa chake tiyenera kukhala othokoza chifukwa chamadalitso osavuta - kuyimba kwa mbalame, kununkhira kwa maluwa, ndi kuseka kwa ana. Ngakhale moyo ndiwokha mwawokha, osati wofunikira.

Der eigene Dienst des Paulus wurde ihm durch Gnade gegeben (Römer 1,5; 15,15; 1. Akorinto 3,10; Agalatiya 2,9; Aefeso 3,7). Alles was er tat, wollte er gemäss der Gnade Gottes tun (2. Akorinto 1,12). Seine Kraft und seine Fähigkeiten waren ein Geschenk der Gnade (2. Korinto 12,9). Wenn Gott den schlimmsten aller Sünder retten und benutzen konnte (so hat sich Paulus selber beschrieben), kann er gewiss auch jedem von uns vergeben und uns benutzen. Nichts kann uns von seiner Liebe trennen, von seinem Verlangen, uns zu beschenken.

Kuyankha kwathu ku chisomo

Wie sollten wir auf die Gnade Gottes reagieren? Mit Gnade natürlich. Wir sollten barmherzig sein, so wie Gott voller Barmherzigkeit ist (Lukas 6,36). Wir sollen anderen vergeben, genauso wie uns vergeben wurde. Wir sollen anderen dienen, genauso wie uns gedient wurde. Wir sollen gegenüber anderen gütig sein, indem wir ihnen Wohlwollen und Freundlichkeit entgegenbringen.

Unsere Worte sollen voller Gnade sein (Kolosser 4,6). Wir sollen in der Ehe, im Geschäft, bei der Arbeit, in der Kirche, gegenüber Freunden, der Familie und Fremden gütig und gnädig, vergebend und gebend sein.

Paulus bezeichnete auch finanzielle Grosszügigkeit als ein Werk der Gnade: «Wir tun euch aber kund, liebe Brüder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden Mazedoniens gegeben ist. Denn ihre Freude war überschwänglich, als sie durch viel Bedrängnis bewährt wurden, und obwohl sie sehr arm sind, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfalt. Denn nach Kräften, das bezeuge ich, und sogar über ihre Kräfte haben sie willig gegeben» (2. Akorinto 8,1-3). Sie hatten viel empfangen und waren in der Folge bereit, viel zu geben.

Geben ist ein Akt der Gnade (V. 6) und Grosszügigkeit – ob in Bezug auf Finanzen, Zeit, Respekt oder in anderer Hinsicht –, und es ist für uns ein angemessener Weg, auf die Gnade Jesu Christi zu reagieren, der sich selbst für uns dahingab, damit wir reichlich gesegnet werden mögen (V. 9).

ndi Joseph Tkach


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